"Terra Preta" für Bodenfruchtbarkeit und Klima

Die Fruchtbarkeit der Erde mit "Terra Preta" fördern und dabei den Klimawandel aufhalten
Terra Preta auf einer Hand. Dahinter gelbe Blumen.
Zusammenfassung

Modul 2: Lerne Terra Preta selbst anzusetzen und anzuwenden
u.a. mit Terra-Preta-Bokashi, Terra-Preta-Jauche und Terra-Preta-Kompostmiete

Kursleiterin: Monica Lüers, Pädagogin, Urbane Gärtnerin
Anmeldung an: monica.lueers@wandelgarten-freiburg.de

Ausführliche Beschreibung

Mit „Terra Preta“ (portug.: Schwarze Erde) wird die schwarze, besonders humusreiche und sehr fruchtbare Erde bezeichnet, die indigene Völker vor 2.000 bis 7.000 Jahren im Amazonasgebiet hergestellt haben. Sie verwendeten dafür Küchenabfälle, Knochen, Gräten, Muscheln, Asche, Ausscheidungen, Enzyme, Mikroorganismen und 10-20% Pflanzenkohle. Eigenschaften der Terra Preta: gute Durchlüftung, leichte Erwärmbarkeit, hohe Wasserhaltekapazität und Wasserleitfähigkeit, was zu hohen Erträgen und anhaltender Fruchtbarkeit führt.

Im zweiten Modul werden wir verschiedene Arten der Herstellung von Terra Preta durchführen. Darüber hinaus zeigen wir auf, wie sich die Nutzung von Pflanzenkohle auf den Boden, den Kohlenstoffkreislauf, bzw. den Klimawandel auswirkt.
Wir werden auch auf die Bedeutung der Fermentation für die Fruchtbarkeit der Erde eingehen.

Weiterer Termin am Sonntag, den 13.3.2022 von 14-17 h in einem Garten in St. Georgen, siehe: https://www.stadtwandler.org/de/events/terra-preta-fuer-bodenfruchtbark…