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Event dateFr., 27.03.26, 19:00 - 21:00
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OrtMensa Hebelschule @ Engelbergerstraße 2, 79106 Freiburg im Breisgau, Deutschland
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Veranstaltende
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Eintritt / Kostenfrei
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Webseite
Wie die 2026 geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen und die Aufrüstung Deutschland zum potentiellen Schlachtfeld verwandelt und wie wir das verhindern können
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
mit Lühr Henken
Die für 2026 geplante Stationierung von erstschlagsfähigen US-Mittelstreckenraketen - auch atomar bewaffenbar- exclusiv in Deutschland, droht unser Land in ein potentielles Schlachtfeld zu verwandeln. Die Entscheidungsgewalt darüber liegt ausschließlich bei den USA und deren unberechenbarem Präsident. Raketen sind auch Magneten, sind Zielscheiben für einen Gegen-oder gar Erstschlag.
Darüber hinaus sieht die Bundesregierung laut Kanzler Merz in der Aufrüstung Deutschlands und Europas die „höchste Priorität“. Ein langfristiges sehr kostspieliges und hochgefährliches Projekt: Deutschland soll zur führenden konventionellen Militärmacht in Westeuropa werden.
Begründet wird diese beispiellose Aufrüstung damit, dass der NATO ab 2029 ein Angriff Russlands drohe. Im öffentlichen Diskurs wird diese Verschwörungstheorie nicht hinterfragt und belegt, sondern nur behauptet.
Massiv beschleunigter Aufrüstung, erstschlagfähige US-Hyperschallwaffen in Deutschland, Kriegstüchtigkeit sind die Ziele, die genannt werden. Immer offener ertönt selbst die Forderung nach einer „deutschen Atombombe“.
Diese konfrontative Politik versperrt den Blick auf eine friedliche Zukunft Europas und bedroht durch Sozialabbau den menschlichen Zusammenhalt der Gesellschaft.
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Der Referent Lühr Henken ist einer der Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag, ist Mitglied der Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder“ und arbeitet mit in der Berliner Friedenskoordination